Angeblich war das erste Drehbuch vom Original-Drehbuchautor dunkler als der erste Teil, wo Selbstmord ein Thema war, aber die haben sich von ihm getrennt und gingen in die genau entgegengesetzte Richtung. Joe Pesci versucht es zu retten aber fast die Gesamtheit des Humors besteht darin, dass sie sich gegenseitig anschreien und Joe Pesci weh tun. Weil der klein ist, verstehst?
*seufz*
Ich habe es abgebrochen.
Die Erklärung für das Setup war mir zu kompliziert aber alles andere war 1A. Es war lustig mit überzogenen, farbenfrohen Charakteren und trotzdem ernsthaft spannend für mich, die Schauspieler gehen richtig auf.
Wie hat Sam Raimi all die Schauspieler zusammengekriegt für diesen Film so früh in seiner Karriere? Ich gehe mit, wenn er Spaß mit der Gewalt auf dem Bildschirm hat, aber wie leichtfertig echte menschliche Tragödien als Plot-Mittel und kaum was mehr verwendet werden, gefällt mir nicht. Man darf den Film nicht ernster nehmen als er, dann hat man seinen Spaß.
Der Film ist in jeder Hinsicht super. Besonders gefällt mir, dass es ein Verständnis von echten Menschen rüberbringt, das üblicherweise in Horrorfilmen mit der Lupe suchen muss. Es ist nachvollziehbar, warum sie jeder so verhält, wie er/sie es tut. Das einzige, was ich dem vorwerfen kann, ist dass das Bild so dunkel und kontrastlos ist, dass es unlesbar ist. Ich musste für das erste mal seit ich den Fernseher gekauft habe, Helligkeit und Kontrast hochdrehen.
Was meta-unheimlich ist, ist dass die Daten, die automatisch für den Film in dieser Webseite gezogen werden, den Film dem Jahr 2026 zuordnen, obwohl er letztes Jahr rauskam. Und dass die zwei Hauptdarstelleringen beide nur Ein-Satz Biographien auf IMDB haben, obwohl sie seit 10 Jahren arbeiten. Was ist da los?
Ich bin nicht unbedingt der Ansicht, dass ein Film einen offensichtlichen Zweck haben muss, aber irgendwo gibt es Grenzen. Er begleitet das mit Absicht völlig unspektakuläre Leben von einem Mann, der hauptsächlich Bäume fällt, und punktuell von Tragödien heimgesucht wird, die ihn verfolgen. Er ist irgendwo rührend aber ich habe das Gefühl, dass es trotz seiner Natur ist, obwohl das nicht sein kann. Hauptsächlich ist er unaufhörlich deprimierend und der Versuch in den letzten zwei Minuten aus dem Nichts einen positiven und unsinnigen Aufschwung zu geben, funktioniert natürlich nicht.
Wiederholt gäbe es kaum Konflikte, wenn die Leute einfach nur miteinander reden würden. Der Film sieht allerdings besser aus als die Trailer (auf meinem Fernseher), hat Charaktere, mit denen man gern seine Zeit verbringt, arbeitet sich überraschend zurückhaltend aber zielsicher aus dem Multiversum-Krampf heraus und verwandelt sich am Ende in einen Wushu Film.
Könnte (in der MCU-Welt, in der es leben muss) viel schlimmer sein.
Es ist etwas weniger doof als Reacher, manchmal sogar schlau. Die Story entscheidet willkürlich, ob es für irgendein Verhalten Konsequenzen gibt oder nicht. Es trägt sich aber mit genug Würde, dass es gut verträgliche Unterhaltung ist und gelegentlich spannend.
Es ist OK.
Vor allem Ben Affleck hat mir den Spaß an deren Filmen verdorben. Matt Damon hat Werbung für irgendeine Cryptowährung in der Vergangenheit gemacht, Ben Affleck für Sportwetten und jetzt hat er eine "AI Company" aufgebaut und schnell wieder verkauft. Moralisch korrupt aber er wirbt nicht damit wie manch andere.
Ist OK aber auch recht zahnlos. Er weiß, dass er über First World Problems erzählt, in dem Fall sind es sogar Celebrity Problems, die zwar (wie er sagt) genauso echt sind wie die anderer Leute, aber der Rahmen, in dem in den Vordergrund gebracht wird, bewirkt, dass ich mich nicht so richtig dafür interessieren kann.
Auffälligere Passagen als bei anderen Komödianten, mit stärkeren Schwankungen in der Witzigkeit / Schlauheit. Der Typ scheint frühzeitig für sein Alter eine gewisse Reife erreicht zu haben.
Schwankt in der Qualität der Folgen noch mehr als die erste Staffel, kriegt aber in den letzten paar Folgen den Abschluß hin, und ist das beste Star Wars seit den Originalfilmen. In mancher Hinsicht übertrifft es sie. Gut geschriebene, echte Charaktere tragen das Ganze.
Es ist von den Zeichnungen und Animationen und der Geschichte her angenehm anders aber bewegt sich von der Qualität her irgendwo im Niemandsland, wo ich das Ganze an nichts festnageln kann. Die Geschichte ist noch sehr am Anfang, dass ich es nicht spannend fand, weil die meisten Bösewichte nicht mal ihre Einführung abgeschlossen haben, und das meiste mit Ankündigung kommt.
Ich habe den Reiz von Bruce Lee nie verstanden und der Film hat es nicht geschafft, das zu ändern. Er ist trotzdem irgendwo interessant aber eher wegen der bunten Sammlung anderer Charaktere.
Ich will dem irgendwelche Qualitäten nicht absprechen aber mir war der ein zu aggressiver Downer, selbst wenn er versucht, lustig zu sein. Mit der heutigen Realität da draussen, ist es nicht mehr witzig, wenn Charaktere einfach nur Arschlöcher sind.
Halbe Stunde gesehen. Diesmal habe ich nicht den Fehler gemacht, zuende anzuschauen. Am Ende vom letzten bin ich eingeschlafen. Es fühlt sich so an, als ob für Nicht-Fans nichts interessantes passiert, aber dafür sind die Filme zu erfolgreich nach meinem Gefühl.
Für Kinder ist es wahrscheinlich OK.
Ich habe den ersten als nicht so aggressiv schlimm in Erinnerung. Z-Qualität vom Boden der Videokasseten-Angebot-Korbs, auch wenn der rausgekommen ist, längst nachdem die aus dem Markt gefegt wurden.
Es gibt sympathische Versager. Der hier ist es nicht. Um den Rest des Films zu beschreiben, erfinde ich einen neuen Begriff. Torture-Porn gibt es schon für Filme/Serien. Das hier ist Unglücksporn, der bestimmt irgendwas zu sagen hat, wenn man den Film zuende schaut, aber ich habe es nicht ausgehalten.
Es ist ein Witz, der sich zwei Stunden lang wiederholt oder so. Ich habe noch nicht Peinlichkeithumor gemocht und mehr hat der Film nicht anzubieten. Paul Rudd hat einen Breakdown und filmt seinen nackten Arsch im Elektroladen. Hilarious!
Hat sich glücklicherweise nach dem Tiefpunkt der vorangegangenen Saison erholt. Es ist immer noch albern und formelhaft, schafft es aber gelegentlich spannend zu sein. Das Problem ist immer noch, das Reacher sich zu sehr zur Auflösung durchprügelt, statt seine Detektivstillz zu nutzen, die nur als Gag am Anfang zum Vorschein kommen.
Goodall hat bestimmt so viel zu erzählen aber der Interviewer ist durch und durch peinlich und nahezu komplett unfähig. Benimmt sich wie ein Fanboy, der sich ständig einschleimt und fragt 10 Minuten darüber, wie sie mit ihren Ruhm umgeht. Das ist nicht, was die Frau bewegt.
...für den Verstand. Es gab irgendwo in der Mitte eine Stelle, wo ich gemerkt habe, dass mein Gehirn aufgehört hat, aufnahmefähig zu sein. Die neuen Charaktere sind die überwältigende Mehrheit der Zeit unbrauchbare Unsympathen, die Lieder sind schlechter, ein Charakter mittendrin und der ganze Film gehen nirgendwo hin. Ich glaube nicht, dass sie eine "Realverfilmung" davon machen werden.
Aggressiv unlustig bis auf Kumail Nanjiani. Am Ende habe ich nicht verstanden, wer welche Fraktion vertritt. Es gab eine Alien-Rasse, die sich verwandeln kann und die Opfer sind, und eine andere Rasse, die sich verwandeln kann und alle auslöschen wollen?
Danny Elfman hat sich hier keine Mühe mit der Musik gegeben.
Es ist das zweite mal in einer Woche, das ich einen ungewöhnlich hübschen Film gesehen habe, der leer in der Birne ist. Der Unterschied ist, dass Mandalorian sehr einfach ist und nicht viel zu sagen hat, während der hier komplett wirr ist. Was auf dem Bildschirm passiert, ergibt oft überhaupt keinen Sinn. Es gibt Mini-Zeitsprünge, die 5 Sekunden dauern und wieder zurück. Diese Riesenwaffe befindet sich an mehreren Orten gleichzeitig. Motivationen werden aufgenommen und verworfen wie es der Erzählung passt.
Der Film ist mir am Ende immer noch sympathisch, weil ich eher Mitleid mit der Katastrophe habe, statt dass das ich das Gefühl habe, dass auf mich herabgesprochen wird wegen der Annahme, dass ich als Zuschauer doof bin.
Sound haut rein.
Der Film ist auffällig(!) hübsch. Jedes mal, wenn es sich mit Bewegung etwas zurückhält, könnte man einen Screenshot machen und auf die Wand aufhängen. Damit hat sich zum größten Teil auch das Positive erschöpft.
Es fühlt sich Uncharted-mäßig an. Als ob man sich ein paar "coole" Action-Szenen ausgedacht hat und dann eine Geschichte drumherum gebaut hat, um sie zu verbinden. Die Bewegungen in der Action sind cool und oberflächlich gesehen sieht es so aus, als ob ein Kampf stattfindet, nur pausiert da die Erzählung und es steht nie in Frage, wer gewinnen wird. George Lucas hat gesagt, dass Star Wars für Kinder ist, aber seine Filme waren noch nie so harmlos. Während des Films habe ich öfter geprüft, wie lange der Film noch dauert.
Wenigstens ist er nicht aggresiv dumm wie der Großteil des Star Wars "Content" in den letzten 10 Jahren.
Die erste Saison war in meiner Erinnerung nichts spektakuläres aber man konnte es sich zum größten Teil geben. Hier ist die erste Folge recht gut und dann geht es die nächsten drei Folgen abwärts zum bodenlosen und bleibt auch dort. Humor und Plot vereinfacht für 5jährige, nur dass die ganzen Referenzen auf Ereignisse im Marve Cinematic Universe und Helden aus den Comics eher auf 50jährige Supernerds abgestimmt sind. Wie schafft das, drei Staffeln zu überleben?
Gewohnte Qualität. In diesem Fall bedeutet das, dass okayish vom Humor her ist, aber manchmal ungewohnt schlaue Beobachtungen dabei sind. Manchmal auch nicht, zum Beispiel, wenn es um Sex geht.
Man weiß ungefähr, wohin es geht. Der Film hält auch Kurs ohne großartige Ablenkungen, ist handwerklich gut gemacht und hat es geschafft, mit langsamen Tempo Spannung aufzubauen.
Minuspunkt gibt es, weil es Kevin Costner in der allerersten Szene nicht schafft, mitgenommen auszusehen, wenn sein Sohn stirbt, und weil beim Soundtrack "handwerklich gut" hier nicht ausreicht.
Ich mag die Charaktere samt Stärken und Schwächen. Die Dialoge schwanken zwischen schlau/erwachsen und Disney-Kindergeburtstag-Rhetorik. Der Kampf findet fast zu keinem Zeitpunkt zwischen dem Verstand der Kontrahenten an, sondern wer am besten prügeln kann. Und fast durchgehend gibt es Fanservice.
Ich hätte eine Seite programmieren sollen, die zweieinhalb Sterne erlaubt.
Es ist gute Unterhaltung. Den ersten fand ich (vor allem im Nachinein) zu vorhersehbar und vor allem zu zynisch. In der letzten Disziplin hält sich der zweite Teil zurück, was ihm zugute kommt, wenn er das zeitgleich mit der inhärenten Albernheit jonglieren will. Und die "Lektionen" des Films sind auch besser verdaulich, zwar einfach und trotzdem weniger doof. Ich wollte gegenüber dem ersten eigentlich nicht so negativ sein, als ich den Text hier angefangen habe.
Warum macht man so einen schlechten Film, wenn man stattdessen einen guten Film machen könnte? Die Dialoge sind für 7jährige. Die militärische Themen / Sensibilitäten nicht.
Ich mag viele Dinge im Film. Dass oft nicht gesprochen werden muss, damit sich Leute verständigen. Dass fast kein Charakter im Film eine moralische Oberhand hat aber der Film auch nicht Graustufen in der Hinsicht zeigt, sondern unterschiedliche Ausdrücke zwischen den zwei Polen. Der Film zeigt, wie es negative Folgen haben kann, auch wenn man das "Richtige" macht. Er ist hübsch, er ist in Kultur getaucht.
Die Musik ist oft übereifrig oder grenzwertig unpassend. Der Film ist etwas zu lang. Wie es damals üblich war, sind die Auftritte mehr theatralisch als realistisch, und deswegen manchmal anstrengend. Ich habe keine Spannung gespürt. In den 60ern hat er bestimmt anders gewirkt, also ist die Bewertung vielleicht unfair.
Ich glaube selbst die Beteiligten wissen, dass es der schwächste der drei Blade Filme ist. Eher albern als witzig, wenn er sein will. Fürchterliche Musik. Bis auf Dracula oder was er sein soll, hat es aber eine ansprechende Auswahl an Charakteren und trotz der Lächerlichkeit schaue ich die Kämpfe im Film lieber an als den heutigen Schüttelkamera-Dreck, der mir Kopfschmerzen bereitet.
War dumm und langweilig. Kombinierte Ami und Emiraten(?) Propaganda, flache Phrasen statt Dialoge, Standardmusik. Die letzten zwanzig Minuten sollten ein spannender Endkampf sein aber von der ganzen Unsinnigkeit des Ziels abgesehen, haben sich die Bösen dümmer angestellt als am Anfang des Films, wo genau dieselbe Situation war.
Am Anfang hat es mich fast getäuscht, dass ich Qualität dahinter vermutet habe, aber spätestens in der dritten Folge gehen die Dialoge full Comicbuch-Qualität und die Charaktere sind keine Menschen sondern Schablonen.
Gute Unterhaltung. Das fühlt sich so an, als ob sie Days of Thunder 2 machen wollten aber Tom Cruise nicht zur Verfügung stand. Er hat aber angekündigt, dass er das doch macht? Musikauswahl war fürchterlich.
Es ist so schlecht animiert und sieht nach Mitte 90er Zwischensequenz-Rendering aus, dass ich ich mich länger zwingen konnte. Wie kriegt das über 90% auf rottentomatoes?
Es ist nicht sehr ermutigend, wenn sie gleich am Anfang bekannte Charaktere drin haben, die überhaupt nicht wie die Vorbilder aussehen. Andere Beleuchtung als andere Star Wars Serien aber immer noch schlecht auf ganz andere Weise. Anstrengende Standard Animation.
Es ist eigentlich ganz nett aber ich komme nicht damit zurecht, wie durchschnittlich die Animationen sind, wie schlecht es beleuchtet ist und wie das "Omega" Kind von der Qualität her wie aus Toy Story 1 aussieht.
Laut, overacted, wirr und unlogisch, ohne Konsequenzen für irgendein Verhalten der Charaktere, ohne Anfang und ohne Ende. Hat ein paar gute Momente, die zu keinem Verhältnis zu der Länge der Serie stehen.
Gut ist, dass der Film untypisch mit seinem Weltaufbau ist und auch die Charaktere nicht so einfach Schablonen zugeordnet werden können wie üblicherweise in dem Genre (und außerhalb). Inszenierung ist auch gut und hat richtige Highlights. Schlecht ist, dass das willkürliche Regelwerk im Laufe und bis zum Ende des Films für wasauchimmer für die Szene nötig ist, erfunden wird, und der Hauptcharakter sich nicht nur wiederholt dumm anstellt, nur damit der Plot vorangetrieben wird, sondern das genaue Gegenteil macht von dem, was ihm gesagt wird.
Insgesamt trotz der Schwächen frisch und unterhaltsam.
Der Nachfolger zu Crouching Tiger Hidden Dragon hat gezeigt, dass man Yuen Woo-Ping keine echte Filme als Regisseur anvertrauen sollte. Zusätzlich ist er jetzt ohne Grund dem Schüttelkamera-Fluch erlegen, womit der Film überhaupt keine Qualitäten mehr hat, außer vielleicht hübsche Standbilder.
Ein typischer Disneyfilm mit einen entscheidenten Unterschied, der wahrscheinlich untergegangen ist. Die Moral von der Geschichte ist nicht "vertraue dir selbst" sondern "vertraue anderen Leuten". Ist hübsch, ich mag die Charaktere. Wenn die Kämpfe nur nicht so lame wären.
Abgebrochen. Zu laut, offensichtlich, lang, ohne Pausen, voller Unsympathen. Wenn ich zurückdenke, dann hat mir von del Torro nur Pans Labyrinth gefallen und ich habe Angst, den nochmal anzuschauen, weil ich ihn gut in Erinnerung behalten will.
Gibt es einen typischen Spät-Eastwood Film oder kommt es mir nur so vor. Film ruhiger Töne mit echten Menschen statt nur Karikaturen. Die Filmemacher, denen das Budget gegeben wird, noch so einen Film zu machen, kann man wahrscheinlich an einer Hand abzählen. Oder zwei von mir aus.
Die Prämisse ist interessant, die Serie beschleunigt von 0 auf 100 superanime-superklischees innerhalb von einer Minute. Ich habe drei Folgen ausgehalten. Die letzten zwei, weil ich im Zug gefangen war.
Gegen Ende vergreift es sich im Ton etwas und ich verstehe nicht warum, wenn es unnötig ist? Ich habe es mir selbst etwas verdorben, weil ich davor die Oscar-Parodie mit Conan o Brien gesehen habe.
Ich habe die Originalserie nie gesehen und war positiv überrascht. So wie ich das verstanden habe, geht der Film mehr Richtung Komödie als die Serie, aber mir macht das nichts. Der Film ist witzig. Gleichzeitig verwandelt er sich zunehmend in eine Teen-Romanze mit Disney-Einschlag, wo ein Hauptcharakter sich offensichtlich daneben benimmt und es ist soooo vorhersehbar und so aber gut. Insgesamt war der Film nett.
Es ist eine gute Zeit. Kann man das so auf Deutsch sagen? Besorgt euch am besten eine Vertreterin des weiblichen Geschlechts dazu, sie kann dann noch mehr aus dem Film herausholen (Girl Power und so!)
Die ersten Drei-Viertel des Films ist nur ein Aufbau für eine Reihe von Action-Szenen in denen sich keiner ihrem bisher etablierten Charakter entsprechend verhält. Zuerst muss man seine Zeit mit einer Reihe von durchgehend unangenehmen Typen verbringen und dann ist es nicht mehr zu retten und einfach unbefriedigend. Die Regie ist gut aber dem Film ist anzumerken, dass es mehr eine Aneinanderreihung bemüht cooler Szenen ist als eine echte Geschichte.
Es ist endlos faszinierend, wie ein Meister seines Werks wie Copolla einen so schlechten Film abliefern kann. Nicht zeitweise oder in manchman Aspekten schlecht. Schlechtigkeit durchdringt alles, inkl des Billig-Color-Gradig, Billig-Blue-Screen und überhaupt die erste komplett sinnlose Szene. Es ist lobenswert, dass es irgendwas versucht, aber was??
Angelina Jolie als roughe Feuerwehrfrau *hust* isoliert monatelang im Wald mit Gesicht voller Samstag-Abend-Makeup ... der Film ist planlos und die Abläufe sinnlos. Einer der Hauptcharaktere spielt eine so nichtige Rolle, dass es den Verlauf des Films nicht beinflusst hätte, wenn er nicht dabei wäre. Das war nix.
Ich hatte gedacht, dass die erste Staffel ein rundes Ende hat und aus der Prämisse (Rentner kommt als Undercover Detektiv ins Altenheim) nichts mehr rauszuholen ist. Ich habe mich selten so gefreut, mich geirrt zu haben.
Ich habe gedacht, dass der zweite Kill Bill der einzige Tarantino Film ist, den ich gut finde. Ich muss meine Meinung revidieren. Die Action ist besser als im ersten aber die endlosen, hohlen, unlustigen Monologe und manchmal Dialoge sind hier anwesend und prominent.
Entweder habe ich den Ton der Erzählung bis zum Ende nicht richtig verstanden oder er hat sich für das Ende verändert. Es hat nette Momente, ist aber nicht so richtig rund.
Planlos in seiner Erzählung und Tonalität. Ist "Tonalität" ein richtiges Wort? Das einzige konsistente ist "Black people yeah!", was ... es ist gut, dass solche Filme existieren, aber das macht noch keinen guten Film aus.